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Wie Sie die richtige Armbanduhr finden

Vielleicht interessieren Sie sich schon länger für eine Uhr, dann können diese Hinweise dazu beitragen, dass Sie mehr Klarheit gewinnen. Während Sie hier schon etwas über die grundsätzlichen Eigenschaften erfahren, können Sie bei Mahlstedt persönliche Beratung und ihre neue Uhr erhalten.

Mechanische Uhr oder elektronische Uhr?
Im Verhältnis zur pflegeleichten elektronischen Uhr (Quarz- oder Funkuhr) verlangt eine mechanische Uhr etwas mehr Zuwendung. Eine mechanische Uhr läuft auch nicht so genau wie eine Quarzuhr und kann pro Tag ein paar Sekunden vor- oder nachgehen. Dafür ist sie umweltfreundlich, denn sie benötigt keine Batterie, und manche Menschen haben Freude an der Technik eines mechanischen Uhrwerks.

Mechanische Armbanduhren haben eine spiralförmige Feder als Energiespeicher. Für das Spannen dieser Feder gibt es zwei konstruktive Möglichkeiten:

1. Handaufzug. Eine solche Uhr muss täglich aufgezogen werden, was ein Uhrenliebhaber allerdings gerne tut, weil diese kleine Zuwendung die Beziehung zur Zeit und zu seiner Uhr vertiefen kann.

2. Automatischer Aufzug (Automatik). Die Bewegungen des Trägers und die Schwerkraft bewirken, dass eine Schwungmasse die Zugfeder spannt. Wird eine Automatik-Uhr täglich getragen, ist sie pflegeleicht und läuft ohne zusätzliches Aufziehen. Wird die Uhr für einige Tage abgelegt, muss sie natürlich von Hand aufgezogen und neu eingestellt werden.

Bei elektronischen Uhren (Quarzuhren und Funkuhren) gibt es drei Möglichkeiten der Energieversorgung:

1. Batterie. Das ist die gebräuchlichste Energiequelle für elektronische Armbanduhren. Eine Batterie muss meistens nach maximal 2 Jahren ersetzt werden.

2. Licht wird in Fotoelementen unter dem Zifferblatt in elektrische Energie umgewandelt und in einem Kondensator gespeichert.
Vorteil: Hohe Ganggenauigkeit einer elektronischen Uhr, keine Batterie nötig. Übliche Bezeichnungen: Solar-Uhr, Eco-Drive  (Citizen)

3. Bewegungen des Trägers und die Schwerkraft bewirken, dass eine Schwungmasse einen Generator antreibt, dessen elektrische Energie in einem Kondensator gespeichert wird.
Vorteil: Hohe Ganggenauigkeit einer elektronischen Uhr, keine Batterie nötig. Übliche Bezeichnung: Kinetic-Uhr  (Seiko)

 

Zusatzfunktionen
Zusatzfunktionen, die über die reine Zeitanzeige hinausgehen, können reizvoll sein. Lassen Sie sich von uns über die Bedienung aufklären und beraten. Hier einige Beispiele für Zusatzfunktionen:
Stoppuhr-Funktion (bei Chronographen), Weck- Funktion, Tachymeter-Skala (zur Geschwindigkeits- Bestimmung) Sprech- Funktion (für Sehbehinderte), Pulsfrequenz- Messung, Höhenmesser, Kompass.

Uhr-Armbänder
Lederarmbänder sollten nicht mit Feuchtigkeit oder Reinigungsmitteln in Berührung kommen. Selbst Lederarmbänder hoher Qualität sind Schmutz, Sonne, Schweiß und mechanischen Einflüssen ausgesetzt und werden entsprechend der Beanspruchung eine begrenzte Lebensdauer haben. Metallbänder haben eine erheblich höhere Lebensdauer. Sie können oft - wie auch Uhrgehäuse - poliert werden und sehen danach fast wie neu aus.

Uhr-Gläser
Kunststoff-Gläser sind verhältnismäßig bruchsicher, sind leicht zu ersetzen und preisgünstig. Sie sind relativ kratzempfindlich, können aber poliert werden. Mineral-Gläser sind härter, können aber leichter zerbrechen. Saphir-Gläser sind nahezu kratzresistent aber auch empfindlich gegenüber Stossbelastung.

Garantie
Seit 2002 gilt für alle Uhren eine Garantiedauer von 2 Jahren ab Verkaufsdatum. Die Garantie erlischt, bei Eingriffen durch nicht autorisierte Personen. Ausgeschlossen von der Garantie sind normale Abnutzungserscheinungen, Schäden durch unsachgemäße Behandlung und mangelnde Sorgfalt. Auch Glasbruch und Schäden durch Unfälle sind von der Garantie ausgeschlossen.

 

Aufbewahrung und Behandlung von Armbanduhren

Bewahren Sie Uhren trocken und staubdicht auf und möglichst vor Diebstahl geschützt. Ziehen Sie eine mechanische Uhr mit Handaufzug möglichst immer zur gleichen Zeit auf. Nehmen Sie bei mechanischen Uhren zwischen 22 Uhr und 2 Uhr möglichst keine Datums- Korrekturen vor. Verstellen Sie das Datum nur vorwärts. Wenn Sie eine Automatikuhr längere Zeit nicht tragen, können Sie die Uhr auf ein Rundlaufgerät legen, das den Rotor in Schwung hält. So entfällt das Einstellen, wenn Sie die Uhr wieder benutzen. Bewahren Sie Quarzuhren, die längere Zeit nicht getragen werden, ohne Batterie auf, denn aus einer leeren Knopfzelle kann Säure austreten und das Uhrwerk beschädigen. Uhren ohne dreiteiliges verschraubtes Gehäuse oder eine verschraubte Krone gehören weder in die Sauna noch ans Meer. Schützen Sie Ihre Uhr vor starken Temperatur-Schwankungen. Bei einer plötzlichen starken Abkühlung z.B. kann Wasserdampf im Innern der Uhr kondensieren und Korrosion (Rost) erzeugen. Reinigen Sie Ihre Uhr hin und wieder mit einem weichen Tuch und einer trockenen Zahnbürste und entfernen Sie den Schmutz zwischen den Anstößen.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert eine mechanische Uhr?
Eine Zugfeder (spiralförmige Blattfeder) treibt ein Räderwerk mit Zeigern an. Damit die Zeiger sich mit der richtigen Drehzahl bewegen, wird das Räderwerk mit einem Unruhregler abgebremst. Die Drehzahlregelung erfolgt dabei mit einem Schwingsystem bestehend aus Unruhreif und Spiralfeder.

Wie funktioniert eine Quarzuhr?
Quarz verändert durch eine angelegte elektrische Spannung seine Form. Umgekehrt entsteht eine Spannung, wenn Quarz durch eine Kraft verformt wird. Dieser Effekt wird ausgenutzt, um mit einer entsprechenden elektronischen Schaltung einen Quarz in Schwingungen zu versetzen. Die Form des Quarzes wird dabei oft so gewählt, dass sich eine Eigenfrequenz von 32768 Schwingungen pro Sekunde einstellt. Diese Frequenz kann dann mit einem elektronischen Frequenzteiler in 15 Stufen auf einen Impuls pro Sekunde herabgesetzt werden. Dieser Impuls treibt dann über einen Schrittmotor das Räderwerk mit den Zeigern an. Anders als bei der mechanischen Uhr wird bei der Quarzuhr schon vom Antrieb her, die Drehzahl bestimmt. Die erforderlichen Drehmomente im Räderwerk sind deshalb geringer. Die erheblich schnellere Schwingung des Quarzes im Verhältnis zu einem Unruh- Schwinger bewirkt eine höhere Ganggenauigkeit.

Wie funktioniert eine Funkuhr?
Funkuhren arbeiten wie Quarzuhren, werden aber zusätzlich über ein Funksignal von einer hochpräzisen Atomuhr synchronisiert. Die Funksignale bewirken auch die Datums-Anzeige und die zwei mal im Jahr erfolgende Zeitumstellung. Funkuhren geben selber keine Strahlung ab!

Wie groß darf die Gangabweichung einer mechanischen Uhr sein?
Die Gangabweichung einer mechanischen Uhr ist abhängig vom Qualitätsniveau des Uhrwerkes, der Hauptlage beim Tragen und den auftretenden Temperaturschwankungen. In der Regel sollte eine mechanische Uhr maximal 10 Sekunden pro Tag vorgehen.

Was ist ein Chronograph?
Der Chronograph ist eine Uhr mit einer zusätzlichen Stoppuhrfunktion, um Zeiteinheiten zu messen.

Was ist ein Chronometer?
Ein Chronometer ist eine besonders genau gehende, zertifizierte Uhr. Das Uhrwerk wird über einen Zeitraum von 2 Wochen bei 4°C, 20°C und 36°C in verschiedenen Lagen auf seine Gangabweichung geprüft. Wenn das Uhrwerk die strengen Anforderungen, erfüllt, erhält es die offizielle Auszeichnung Chronometer.

Kann auch ein hartes Saphirglas Kratzer bekommen?
Ja, denn es gibt Stoffe mit gleicher oder größerer Härte, die Kratzer verursachen können. Saphir hat zwar die Härte 9 auf der Härteskala nach Mohs, aber ebenso hart sind z. B. Korund-Partikel im Beton oder gar ein Diamant mit der Härte 10.

Wie lange ist meine Uhr wasserdicht?
Eine Uhr gilt als wasserdicht, wenn Dichtungen beim Glas, Krone und Boden das Uhrwerk vor Feuchtigkeit (Wasser) schützen. Die Dichtungen sollten alle 2 Jahre ersetzt werden, weil Ihre Elastizität im Laufe der Zeit abnimmt.

Was muss ich tun, wenn Wasser in meine Uhr eingerungen ist?
Bringen Sie Ihre Uhr sofort zu Mahlstedt. Wir trocknen die Uhr aus, damit keine Rost- Schäden entstehen können.

Wie oft sollte ich meine Uhr zum Service bringen?
Wie fast jedes mechanische System benötigt auch Ihre Uhr Pflege und Wartung. Ein Uhrwerk mit bis zu 200 Einzelteilen benötigt an vielen Stellen Öl oder Fett. Diese Schmierstoffe trocknen aus oder werden verbraucht. Das Uhrwerk kann trocken laufen und verschmutzen. Sie sollten deshalb Ihrer mechanischen Uhr alle 3 bis 5 Jahre eine Generalüberholung gönnen. Dabei wird das Uhrwerk zerlegt, in einer speziellen Flüssigkeit gereinigt, zusammengebaut, geölt und auf den richtigen Gang eingestellt. Fehlerhafte Bauteile werden vor der Montage ersetzt.
Auch bei einem Quarz- oder Funkuhrwerk ist eine Wartung alle 5 bis 7 Jahre sinnvoll.
Soll die Wasserdichtigkeit einer Uhr erhalten bleiben, müssen die Dichtungen alle 2 Jahre ausgetauscht werden.

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© Mahlstedt KG

Die Uhr, Ausdruck unseres Lebensstils

Jede Information zu diesem Thema kann dazu führen, dass Sie mehr Klarheit gewinnen.